PUPPEN & Spielzeug

2019-01-24 11:06:36

Klein, aber fein

Ausgabe 01/19

Impressionen von der Doll Prague in Prag

Einst als Biennale gestartet, lockte die Doll Prague alle zwei Jahre in die tschechische Hauptstadt. Der Rhythmus wurde 2018 erstmals gebrochen und die Ausstellung bereits nach einem Jahr wieder eröffnet. Mit interessanten Vertreterinnen der Puppenkunst.

Bogdana Klátilová betreibt in Prag eine Puppengalerie. Einmal jährlich aber mietet sie in bester Innenstadtlage einen wunderschönen Veranstaltungssaal im Slawischen Haus (Slovanský d?m) und lädt Künstlerinnen wie Künstler ein, ihre Werke zu präsentieren. Vertreten sind vor allem Länder wie Polen, Tschechien und die Ukraine, deren Puppenmacher man sonst nur selten auf Veranstaltungen sieht. Aber auch niederländische Künstlerinnen und weitgereiste Vertreterinnen der Puppenkunst sind dabei. Die Auswahl ist dabei nicht riesig, aber interessant.

Hochkarätige Workshops

Ergänzt wird sie von Workshop-Angeboten von namhaften Künstlerinnen wie Marlaine Verhelst oder Caroline van Stiphout, die ihr Wissen an Interessierte weitergeben. Selbst Koryphäe E.J. Taylor zeigte sein Können gegen Geld. In seinem Workshop ging es um das Skulptieren mit Paperclay sowie das Designen eines Kostüms. Wenn man also ohnehin die wunderschöne Stadt an der Moldau besucht, lohnt sich der Abstecher ins das Slawische Haus, das nur ein paar Schritte von der historischen Altstadt Prags – einem Weltkulturerbe – entfernt ist. Auch die Ausstellerinnen nutzen diese Nähe gern für einen Spaziergang. Nicht selten sieht man daher zwar die Kunstwerke, nicht aber die Künstlerin vor Ort.

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