Die Lumpenpuppe

Unterschätzt und doch geliebt

Vor allem kleine Mädchen lieben Puppen und das Spiel mit ihnen. Sie werden an- und umgezogen, werden frisiert, werden auf dem Arm herumgetragen. Und manchmal auch fallen gelassen. Was heutzutage aufgrund entsprechend robuster Materialien kein Problem darstellt, musste bei Porzellankopfpuppen tunlichst vermieden werden. Kein Wunder, dass die heute bei Sammlern oft unterschätzten Werfpuppen zu damaligen Zeiten bei den Kindern sehr beliebt waren, durfte mit diesen doch nach Herzenslust gespielt werden.

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Ik spreek nederlands

Puppen in holländischer Tracht

Wer sich mit der Geschichte der Puppe beschäftigt, dem ist sicher schon eines aufgefallen: Wenn man original gekleidete Puppen aus der Jahrhundertwende findet, tragen diese auffallend häufig holländische Trachtenkleidung. Aber warum ist das so? Um das Rätsel dieser Frage zu lösen, geht PUPPEN  & Spielzeug-Autor Thomas Dahl verschiedenen Spuren nach und hat unterschiedliche Antworten und viele verschiedene Puppen gefunden.

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Kurz-Urlaub

Rügener Puppen- und Spielzeugmuseum wird 25

Das Rügener Puppen- und Spielzeugmuseum ist Anlaufpunkt für jeden Inselurlauber, der fasziniert ist von Puppen, ihrem Zubehör und alten Spielsachen. Bereits seit 25 Jahren lockt das Museum mit seinen zahlreichen Exponaten die Besucher in das Affenhaus nach Putbus. Ein Blick zurück verrät, was die Gründer Karin und Berthold Ernst dazu bewog, das Museum zu gründen und was das Besondere an dem Ausstellungsort ist.

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Schöner, fremder Mann

Auf einer Börse entdeckt: unbekannter Porzellanmann

Inzwischen sind die Gelegenheiten, sich als Puppensammler auf Börsen auszutauschen und neue Schätze zu entdecken, weniger geworden. Umso größer ist dann die Freude, wenn man auch auf kleinen Börsen immer wieder von Unbekanntem überrascht wird. So wie bei diesem eindrucksvollen Monsieur geschehen. PUPPEN & Spielzeug-Autorin Sabine Reinelt traf „Mister X“ auf einer Puppenbörse bei Fifi Kramer. Was es mit dem fremden Mann aus Porzellan auf sich hat, berichtet sie in dieser Ausgabe.

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Winterzeit ist Stubenzeit

Gedanken zur Winterauktion in Ladenburg

„Alles hat seine Zeit“, das war früher ein oft verwendeter Spruch, der auch in der Kindererziehung angewendet wurde. Bestimmte Spielsachen waren der Winterzeit vorbehalten, sie kamen Weihnachten, neu, ergänzt oder repariert, auf den Gabentisch und wurden mit dem beginnenden Frühling, wenn die Kinder draußen spielen sollten, wieder fort geräumt. Rechtzeitig zum Weihnachtsfest hatte nun das Auktionshaus in Ladenburg für die großen Kinder, für begeisterte Spielzeugsammler, nicht nur schöne Puppen, sondern auch ein paar zauberhafte Läden, Stuben und Küchen in einer Auktion angeboten, die perfekt in die Jahreszeit passen.

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Weihnachtsgrüße

Winterliche Postkarten mit Käthe Kruse-Puppen

Viele Menschen auf die unterschiedlichsten Wege erreichen und ganz nebenbei eine erfolgreiche Marketing-Botschaft überbringen: Wofür heutzutage hochbezahlte Spezialisten und innovative Agenturen sorgen sollen, das hatte Käthe Kruse ganz einfach im Blut. Zeugnis davon legen unter anderem winterliche Postkarten-Motive ab, mit denen die Puppen aus Bad Kösen in alle Welt verschickt wurden.

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Höchstpreise

Die Highlights der Steiff-Auktion in Giengen

Der Steiff Sommer in Giengen ist für Teddy- und Puppenfans gleichermaßen ein Pflichttermin. Nicht nur wegen des facettenreichen Rahmenprogramms, sondern vor allem wegen der großen Steiff-Auktion, die in diesem Jahr erneut vom Team der Ladenburger Spielzeugauktion organisiert wurde. Zum Aufruf kamen wieder einige ganz besondere Raritäten, die zu Höchstpreisen die Besitzer wechselten.

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Oral History

„Villa Puppenheim“ – eine Spurensuche in Ulm

Wer sich für längst vergangene Zeiten interessiert, der kann viele Stunden in Archiven verbringen oder sich die enormen Möglichkeiten des Internets zunutze machen. Eine besonders faszinierende Spielart der Geschichtswissenschaft ist zudem die so genannte „Oral History”, die auf Gesprächen mit Zeitzeugen beruht. Ein Lehrstück für die Effektivität dieser Methodik erlebte PUPPEN & Spielzeug-Autorin Swantje Köhler bei den Recherchen zur „Villa Puppenheim“ der Ulmer Holz- und Spielwaren-Werkstätten – E. Hillenbrands Erben.

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Turiner Kinder

Frühlingshafte Lenci-Puppen

Deutschland war zu Beginn des vorigen Jahrhunderts das Spielzeug- und Puppenland schlechthin. Aber natürlich haben auch andere Länder hübsche Puppenkinder. Nehmen wir nur Italien. Zwar ist „Bella Italia” nicht unbedingt als Hochburg der Puppenherstellung bekannt, aber keine Regel ohne Ausnahme: Die Turiner Firma Lenci stellte Filzkinder in den verschiedensten Varianten her. Und das so erfolgreich, dass man sich in Deutschland sogar gegen die Konkurrenz aus Südeuropa abzuschotten versuchte.

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Mit großen Augen

Googlies – die ganz besonderen Puppen

Nach den Schicksalsjahren des Ersten Weltkriegs standen die 20er-Jahre des 19. Jahrhunderts im Zeichen des Frohsinns, der Lebenslust und waren geprägt von tiefgreifenden Veränderungen. In dieser Zeit entstand ein ganz neuer Puppentyp, das Googly. Es zeichnet sich durch übergroße Augen mit neuen Mechanismen aus.

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Die Teddykünstlerin Katja Hindrichs im Porträt

Dem Rheinländer an sich wird ja die berüchtigte Frohnatur nachgesagt – und die spiegelt sich auch in den farbenfrohen und liebevoll gestalteten Teddys von Katja ...

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Ein Spaß für Erwachsene im frühen 20. Jahrhundert

Hier versuchen sich zwei Schauspieler am gewagten Teddybear-Tanz: Der Name des Manns scheint nach mehr als hundert Jahren vergessen, aber die Operettensängerin Wini Grabitz wurde ...

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Liebenswerter Teddy

Den Schnitt auf Pappe aufkleben und ausschneiden. Die einzelnen Teile mit einem weichen Bleistift auf den Stoff übertragen. Dabei geben die Pfeile die Florrichtung an. ...

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