Puppen- und Bärenbörse in Rotterdam

Wechselstimmung

3. Januar, 2012 - Kategorie: Aktuell, Puppenwelten
Puppen- und Bärenbörse in Rotterdam

Als Hafenstadt ist Rotterdam traditionell ein Schmelztiegel der unterschiedlichsten Kulturen. Daher ist die holländische Metropole ein hervorragender Schauplatz für eine Puppen- und Bärenbörse. Denn schließlich verbinden sich bei dem Event im Messezentrum Ahoy die unterschiedlichsten Kunstrichtungen zu einem harmonischen Gesamterlebnis.

Die Besucher der Puppen- und Bärenbörse in Rotterdam konnten nahezu alle Facetten der Puppenkunst erleben. Zahlreiche namhafte Künstler sowie einige der bedeutendsten Fachhändler aus ganz Europa zeigten im Messezentrum Ahoy ein breites Spektrum an Teddybären, Babypuppen, Accessoires sowie natürlich Antik- und Künstlerpuppen.

International

„Bei dieser Veranstaltung sind Künstler aus ganz Europa vertreten und stellen ein unglaublich facettenreiches Portfolio aus. Das begeistert natürlich auch die Besucher“, erklärt Organisatorin Suzan Wolters. „Wo sonst hat man schon einmal die Gelegenheit, niederländische Figurenkunst, britische Reborns, belgische Teddybären und deutsche Künstlerpuppen auf einer Veranstaltung zu erleben.“

Viele Messebesucher teilen die Begeisterung der Veranstalterin. Janine Wagenknecht aus Stuttgart verbindet die Messe in Rotterdam jedes Jahr mit einem Kurzurlaub. „Ich liebe die Niederlande und kann meine Leidenschaft für das Land mit der Begeisterung für Puppen kombinieren“, erklärt die Schwäbin. „Besonders gelungen finde ich die ausgefallene Figurenkunst, die im Fairy Fantasy Forum präsentiert wird.“

Für die britische Künstlerin Mary Shortle, die neben Puppen auch hochwertige Teddybären fertigt, ist die Börse ein Highlight in ihrem ausgefüllten Messekalender. „Ich bin in jedem Jahr sehr viel unterwegs. Aber ich freue mich immer wieder ganz besonders, hierher zu kommen. Das Publikum ist vielseitig interessiert und zudem immer richtig gut gelaunt“, erklärt sie. Im kommenden Jahr wird Mary Shortle jedoch nach einer anderen Gelegenheit für einen Rotterdam-Besuch suchen müssen. Denn die landläufig als „Ahoy“ bekannte Veranstaltung zieht nach ’s-Hertogenbosch. Der Standortwechsel stößt bei Ausstellern und Besuchern jedoch auf ein überwiegend wohlwollendes Echo. „Ein Ortswechsel schadet dieser Veranstaltung nicht, sie ist einfach schon zu fest in der Szene etabliert“, vermutet Künstlerin Anke Wildner, die sich bereits auf das kommende Jahr freut.

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